Die Geschichte von Schwummerland
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EINLEITUNG
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Ah, ein Stadtmensch! Oder doch ein "Landei", wie man so schön sagt? Oder ein Vorstadtkind? Wie dem auch sei, herzlich willkommen zum Beginn dieser kleinen Geschichte.
Doch was heißt Beginn? Begonnen hatte sie eigentlich schon lange zuvor; um genau zu sein, einige Millionen Jahre zuvor. Verpasst haben wir trotzdem nicht viel, denn erstens könnten wir kaum eine so lange Zeit im Detail ansehen (mal ganz abgesehen davon, dass uns so viele Detailkenntnisse trotz aller Wissenschaft gar nicht vorliegen), und zweitens lassen sich die wichtigsten Stichpunkte sozusagen im Zeitraffer zusammenfassen. Wann und wie die Geschichte zu Ende geht, tja... das weiß ich selbst noch nicht. Ich schlage vor, wir lassen uns einfach überraschen, was nach dem Beenden einer Seite wohl auf der folgenden Seite auf uns warten mag, und nach dem wievielten Umblättern die Geschichte zu Ende ist. Wenn sie denn irgendwann zu Ende geht, denn eigentlich geht ja alles weiter. Vielleicht kann ich irgendwann nicht mehr weitererzählen, aber die Geschichte geht auch weiter, wenn niemand sie erzählt, oder?
Nun sollte ich vielleicht die Hauptrolle in dieser Geschichte kurz vorstellen, nämlich Schwummerland selber! Und hier ist es auch schon, so, wie es vor etwa 150-200 Jahren aussah, als noch kein Mensch dort siedelte:

Hätte man damals über den Wolken geschwebt und nach unten geschaut, dann hätte man genau dieses Bild gesehen: Zwischen zwei Gebirgszügen und einem Binnenmeer jede Menge grünes, fruchtbares Land, durch das sich zwei Flüsse schlängelten, ein großer und ein etwas kleinerer. Der große Fluss ist die Schwummer und hat der Region ihren heutigen Namen gegeben. Der kleinere wurde aus nicht mehr rekonstruierbaren Gründen "Döse" genannt, und das ergibt bereits ein gutes Stichwort. Denn dösen war es, was diese Region die meiste Zeit getan hatte. Die großen, weltbewegenden Dinge fanden woanders statt, und zu dem Zeitpunkt, den unser Bild darstellt, war es sogar eine ausgesprochen öde, langweilige Gegend.
Immer war das nicht so gewesen. Vor Jahrtausenden, in der Steinzeit, streiften auch hier die ersten Urmenschen durchs Land, das sie sich mit der prähistorischen Tierwelt teilten. So wohnten sie den imposanten Balzritualen des urzeitlichen Prollnashorns bei, machten Jagd auf das gigantische, stoßzahnbewehrte, tonnenweise Pflanzen verschlingende Mampfmut, und fürchteten sich vor dem gefährlichsten Raubtier jener Zeiten: Dem gewaltigen Sabbelzahntiger!

Wie dem auch sei - das war für lange Zeit schon das Bemerkenswerteste. Viel, viel später war das heutige Schwummerland auch einmal Teil des Reiches einer frühen Hochkultur, der Klinka. Dieses Indianervolk hatte als erstes das Verfahren entdeckt, aus Lehm Steine zu brennen und zum Bauen zu verwenden. Als jedoch vor etwa 600 Jahren der Vulkan Popoklatschepetl bei einem Ausbruch eine gewaltige Wolke aus giftigem Rauch und Asche ausspie, war es mit den Eingeborenen vorbei, und auch nur wenige Klinka-Bauten überdauerten bis in unsere Zeit.
Zeit, Zeit, das ist einmal mehr ein gutes Stichwort. Für dieses Kapitel geht unsere Zeit leider schon wieder zu Ende, aber zum Abschluss schauen wir uns das Schwummerland noch einmal aus einer anderen Perspektive an:
Wie es nun in der Moderne weitergeht, das wird das nächste Kapitel erzählen... ich hoffe, ich habe es geschafft, Euch ein bisschen neugierig zu machen.

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Technik- und Hintergrundinformationen
Technik- und Hintergrundinformationen
Hier ist sie nun - meine neue Region, die zweite, die ich überhaupt spiele. Viel Erfahrung und Können habe ich ja noch nicht, aber das werde ich hoffentlich mit Enthusiasmus und einem bisschen Glück ausgleichen können. Das Terraforming (100% Handarbeit von der leeren Ebene bis zum status quo) ist sicherlich suboptimal, aber für einen Erstversuch hoffentlich akzeptabel. An der Ö-Norm wird es scheitern, aber mir genügt's.

Was wird Euch hier erwarten? Nun, zunächst natürlich eine Hintergrundgeschichte, wie man sie von mir kennt: Voller schamloser Geschichtsverklitterung, Verballhornung, Anspielungen, kleinen Seitenhieben sowie makabren, absurden oder schlicht albernen Details. Gehobener Blödsinn also, wie immer.
Alles Weitere ist waschechtes und bügelfestes SimCity, ungecheatet, ungeploppt, wie es sich gehört. Ausnahmen dienen der Hintergrundgeschichte und haben keinen nennenswerten Einfluss auf das Spiel. Außerdem spiele ich natürlich mit der mir eigenen Detailveliebtheit, d.h. ich haue eine Menge Kohle für Dinge raus, die vollkommen überflüssig sind, aber gut aussehen. Rekorde sind mir schnurz, Bestmarken sind mir egal. Schreibt sie mir auf Klopapier, ich beschäftige mich später damit.
Der Schwierigkeitsgrad ist grundsätzlich, immer und überall "schwer". Geldcheats benutze ich nicht. Die Wegfindung übernimmt der NAM mit Standardpendelzeiten, Standardgeschwindigkeiten und lediglich dem "Better Pathfinding" - ich möchte eben nicht die Verkehrswege meinen Stadtaufbau diktieren lassen, weil (meine Auffassung von) Ästhetik das oberste Ziel ist.
Das Gelände glänzt durch den Columbus Terrain Mod, die Columbus-Bäume und das BSC Farming EP, das ich in tagelanger Einzelarbeit entinstallert und entdisneyfiziert habe. Natürlich ist auch ansonsten mein Plugins-Ordner wieder gefüllt mit einem bunten Strauß an Gebäuden und Spielereien, die nicht nur die Sims froh machen.

Ein eigener Slope Mod mit sehr restriktiven Einstellungen ist ebenfalls im Spiel; Dinge wie eine Eisenbahnlinie, die auf nur 5-8 Feldern hoch genug steigt, um eine ebenerdige Straße zu überqueren, wird es nicht geben.
Ich benutze -basierend auf den Erkenntnissen von Grater- Bushaltestellen, deren "Entry Cost" so erhöht wurden, dass sie Sims und Busse nicht mehr in 0 Sekunden durch das Grundstück teleportieren und so an Ecken als Abkürzungen genommen werden. Für Hochbahn und Monorail werde ich das Gleiche tun.
Öffentliche Einrichtungen (Bildung/Gesundheit/Verkehr/Verschönerung) sind samt und sonders auf Werte gemoddet, die eine logische Fortsetzung der Standardwerte darstellen. So etwas wie Bushaltestellen mit fünffacher Kapazität und halben Kosten wird es hier nicht geben!
Die Region wird anfangs nur im Chicago-Baustil bebaut, und erst in der Breite. Danach wird langsam umgeschaltet und der Strukturwandel eingeleitet: Von Agrar- auf Schwerindustrie, dann auf Gewerbe. Von Dörfern und Kleinstädtchen im Chicago-Stil über aufstrebende Städtchen im New York-Stil und (am Schluss, vielleicht) große, moderne Städte sowie Reißbrett-Vororte im Houston- und Euro-Stil. Die Region wird, wenn alles so läuft wie geplant, also quasi mehrmals bebaut bzw. erst vollgebaut und dann "live" umstrukturiert werden - vom Hühnerhof zum Mobilfunkmast. Auch die Verkehrsmittel werden langsam und Stück für Stück hinzukommen: Los geht's nur mit Straße und Eisenbahn.
Weitere Details auf Anfrage... ich denke, ich werde in Kapiteln, wo es sich anbietet, in einer Technik-Rubrik wie dieser hier ein, zwei Dinge herauspicken und näher beschreiben.
Jetzt ist aber wirklich Schluss!

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