[Regionsportrait] Die Geschichte von Schwummerland

T Wrecks

Member
SimForum BAT Team
Registriert
Dezember 2004
Alter
47
Ort
Kölle am Rhing
Geschlecht
m

Die Geschichte von Schwummerland
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EINLEITUNG​
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Ah, ein Stadtmensch! Oder doch ein "Landei", wie man so schön sagt? Oder ein Vorstadtkind? Wie dem auch sei, herzlich willkommen zum Beginn dieser kleinen Geschichte.

Doch was heißt Beginn? Begonnen hatte sie eigentlich schon lange zuvor; um genau zu sein, einige Millionen Jahre zuvor. Verpasst haben wir trotzdem nicht viel, denn erstens könnten wir kaum eine so lange Zeit im Detail ansehen (mal ganz abgesehen davon, dass uns so viele Detailkenntnisse trotz aller Wissenschaft gar nicht vorliegen), und zweitens lassen sich die wichtigsten Stichpunkte sozusagen im Zeitraffer zusammenfassen. Wann und wie die Geschichte zu Ende geht, tja... das weiß ich selbst noch nicht. Ich schlage vor, wir lassen uns einfach überraschen, was nach dem Beenden einer Seite wohl auf der folgenden Seite auf uns warten mag, und nach dem wievielten Umblättern die Geschichte zu Ende ist. Wenn sie denn irgendwann zu Ende geht, denn eigentlich geht ja alles weiter. Vielleicht kann ich irgendwann nicht mehr weitererzählen, aber die Geschichte geht auch weiter, wenn niemand sie erzählt, oder?

Nun sollte ich vielleicht die Hauptrolle in dieser Geschichte kurz vorstellen, nämlich Schwummerland selber! Und hier ist es auch schon, so, wie es vor etwa 150-200 Jahren aussah, als noch kein Mensch dort siedelte:

luftbildwolken1bw.jpg

Hätte man damals über den Wolken geschwebt und nach unten geschaut, dann hätte man genau dieses Bild gesehen: Zwischen zwei Gebirgszügen und einem Binnenmeer jede Menge grünes, fruchtbares Land, durch das sich zwei Flüsse schlängelten, ein großer und ein etwas kleinerer. Der große Fluss ist die Schwummer und hat der Region ihren heutigen Namen gegeben. Der kleinere wurde aus nicht mehr rekonstruierbaren Gründen "Döse" genannt, und das ergibt bereits ein gutes Stichwort. Denn dösen war es, was diese Region die meiste Zeit getan hatte. Die großen, weltbewegenden Dinge fanden woanders statt, und zu dem Zeitpunkt, den unser Bild darstellt, war es sogar eine ausgesprochen öde, langweilige Gegend.

Immer war das nicht so gewesen. Vor Jahrtausenden, in der Steinzeit, streiften auch hier die ersten Urmenschen durchs Land, das sie sich mit der prähistorischen Tierwelt teilten. So wohnten sie den imposanten Balzritualen des urzeitlichen Prollnashorns bei, machten Jagd auf das gigantische, stoßzahnbewehrte, tonnenweise Pflanzen verschlingende Mampfmut, und fürchteten sich vor dem gefährlichsten Raubtier jener Zeiten: Dem gewaltigen Sabbelzahntiger! :scream: (Dieser sollte jedoch wenig später aussterben, weil das Klima trockener wurde und das gewaltige Raubtier ohne ständigen Zugang zu Trinkwasser schnell dehydrierte - kein Wunder, wenn man vor lauter Zähnen das Maul nicht mehr gescheit zukriegt.) Auf dieses prähistorische Raubtier geht übrigens die Redensart zurück, dass jemandem "der Zahn tropft", das wussten einige vielleicht noch gar nicht.

Wie dem auch sei - das war für lange Zeit schon das Bemerkenswerteste. Viel, viel später war das heutige Schwummerland auch einmal Teil des Reiches einer frühen Hochkultur, der Klinka. Dieses Indianervolk hatte als erstes das Verfahren entdeckt, aus Lehm Steine zu brennen und zum Bauen zu verwenden. Als jedoch vor etwa 600 Jahren der Vulkan Popoklatschepetl bei einem Ausbruch eine gewaltige Wolke aus giftigem Rauch und Asche ausspie, war es mit den Eingeborenen vorbei, und auch nur wenige Klinka-Bauten überdauerten bis in unsere Zeit.

Zeit, Zeit, das ist einmal mehr ein gutes Stichwort. Für dieses Kapitel geht unsere Zeit leider schon wieder zu Ende, aber zum Abschluss schauen wir uns das Schwummerland noch einmal aus einer anderen Perspektive an:


Wie es nun in der Moderne weitergeht, das wird das nächste Kapitel erzählen... ich hoffe, ich habe es geschafft, Euch ein bisschen neugierig zu machen. :hallo:

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Technik- und Hintergrundinformationen

Hier ist sie nun - meine neue Region, die zweite, die ich überhaupt spiele. Viel Erfahrung und Können habe ich ja noch nicht, aber das werde ich hoffentlich mit Enthusiasmus und einem bisschen Glück ausgleichen können. Das Terraforming (100% Handarbeit von der leeren Ebene bis zum status quo) ist sicherlich suboptimal, aber für einen Erstversuch hoffentlich akzeptabel. An der Ö-Norm wird es scheitern, aber mir genügt's. ;)

Was wird Euch hier erwarten? Nun, zunächst natürlich eine Hintergrundgeschichte, wie man sie von mir kennt: Voller schamloser Geschichtsverklitterung, Verballhornung, Anspielungen, kleinen Seitenhieben sowie makabren, absurden oder schlicht albernen Details. Gehobener Blödsinn also, wie immer.

Alles Weitere ist waschechtes und bügelfestes SimCity, ungecheatet, ungeploppt, wie es sich gehört. Ausnahmen dienen der Hintergrundgeschichte und haben keinen nennenswerten Einfluss auf das Spiel. Außerdem spiele ich natürlich mit der mir eigenen Detailveliebtheit, d.h. ich haue eine Menge Kohle für Dinge raus, die vollkommen überflüssig sind, aber gut aussehen. Rekorde sind mir schnurz, Bestmarken sind mir egal. Schreibt sie mir auf Klopapier, ich beschäftige mich später damit.

Der Schwierigkeitsgrad ist grundsätzlich, immer und überall "schwer". Geldcheats benutze ich nicht. Die Wegfindung übernimmt der NAM mit Standardpendelzeiten, Standardgeschwindigkeiten und lediglich dem "Better Pathfinding" - ich möchte eben nicht die Verkehrswege meinen Stadtaufbau diktieren lassen, weil (meine Auffassung von) Ästhetik das oberste Ziel ist.

Das Gelände glänzt durch den Columbus Terrain Mod, die Columbus-Bäume und das BSC Farming EP, das ich in tagelanger Einzelarbeit entinstallert und entdisneyfiziert habe. Natürlich ist auch ansonsten mein Plugins-Ordner wieder gefüllt mit einem bunten Strauß an Gebäuden und Spielereien, die nicht nur die Sims froh machen. ;)

Ein eigener Slope Mod mit sehr restriktiven Einstellungen ist ebenfalls im Spiel; Dinge wie eine Eisenbahnlinie, die auf nur 5-8 Feldern hoch genug steigt, um eine ebenerdige Straße zu überqueren, wird es nicht geben.

Ich benutze -basierend auf den Erkenntnissen von Grater- Bushaltestellen, deren "Entry Cost" so erhöht wurden, dass sie Sims und Busse nicht mehr in 0 Sekunden durch das Grundstück teleportieren und so an Ecken als Abkürzungen genommen werden. Für Hochbahn und Monorail werde ich das Gleiche tun.

Öffentliche Einrichtungen (Bildung/Gesundheit/Verkehr/Verschönerung) sind samt und sonders auf Werte gemoddet, die eine logische Fortsetzung der Standardwerte darstellen. So etwas wie Bushaltestellen mit fünffacher Kapazität und halben Kosten wird es hier nicht geben!

Die Region wird anfangs nur im Chicago-Baustil bebaut, und erst in der Breite. Danach wird langsam umgeschaltet und der Strukturwandel eingeleitet: Von Agrar- auf Schwerindustrie, dann auf Gewerbe. Von Dörfern und Kleinstädtchen im Chicago-Stil über aufstrebende Städtchen im New York-Stil und (am Schluss, vielleicht) große, moderne Städte sowie Reißbrett-Vororte im Houston- und Euro-Stil. Die Region wird, wenn alles so läuft wie geplant, also quasi mehrmals bebaut bzw. erst vollgebaut und dann "live" umstrukturiert werden - vom Hühnerhof zum Mobilfunkmast. Auch die Verkehrsmittel werden langsam und Stück für Stück hinzukommen: Los geht's nur mit Straße und Eisenbahn.

Weitere Details auf Anfrage... ich denke, ich werde in Kapiteln, wo es sich anbietet, in einer Technik-Rubrik wie dieser hier ein, zwei Dinge herauspicken und näher beschreiben.

Jetzt ist aber wirklich Schluss! :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
"Faszinierend!", wie mein großes Vorbild sagen würde.

Viel Erfolg beim Bauen, wir werden Deine weitere Stadtgeschichte kaum erwarten können. Wann sagtest Du, wirst Du auf Schwerindustrie umstellen? 2007? =)
 
Hmmmmmmm *nörgel nörgel nörgel*
Terraforming könnte speziell in der Mitte unten in der Region besser sein. Aber sonst: Astrein und schöner Start. Warten wir mal ab, wie's so wird :)
 
Ohh, ja, das klingt ja in der Tat sehr vielversprechend - und ausgesprochen ambitioniert! :) Ich bin schon sehr gespannt, wie Dein bis ins kleinste Detail ausgewogener Plugin-Ordner sich auf das Spiel auswirkt, gerade in den englischen Foren hört man ja immer wieder davon, daß das Spiel so langsam unspielbar wird, weil es immer wieder ruckelt, die Ladezeiten unerträglich werden usw. Aber ich vermute stark, daß das mit zu vielen und vor allem auch vermurksten BATs zu tun hat, die zu tausenden unbesehen in den Plugin-Ordner geschaufelt werden.

BTW, ich bin auch sehr gespannt auf das ent-disneyfizierte Farm-Set; bisher habe ich mich mit diesem Thema noch überhaupt nicht beschäftigt, will es irgendwann aber unbedingt mal ausprobieren (2007 vielleicht ;) ). Wenn unser Uploadskript auf der SimsZone endlich mal wieder richtig funktioniert (was man so hört, ist Jan mal wieder dabei, die Innereien des Servers auseinanderzunehmen...), könnte man da ein schönes Set zum Hochladen zusammenstellen.
 
icon14.gif
*wonderful* ! *great work*
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begeistert in die Hände kreischt und vor Begeisterung lauthals klatsch
chim
 
Chimaero scheint wohl gerade auf ST gewesen zu sein, oder wurde er von Trollen geschanghait, nachdem er gestern schon mal einen Hinweis bezüglich Trollen als Ablenkung gepostet hat.

Da bin ich mal gespannt, wie dann die Städte aussehen. Da sind noch Übergänge zwischen den einzelnen Städten zu sehen. =)
 
Jaqulina würde jetzt so etwas von sich geben wie awesome ;)
 
@ Andreas: "Wenn das Uploadskript wieder funktioniert..." irgendwie weckt dieser Satz bei mir Assoziationen wie "Am Tag, wenn Jesus zurückkehrt..." :D

Bei den entdisneyfizierten Bauernhöfen werden natürlich immer noch welche dabeisein, die diesem oder jenem nicht gefallen. Aber zumindest habe ich Wassermühlen ohne Wasser, Fachwerkhäuser mit Türmchen, die ärgsten Blumenparadiese, Museumsdörfer und natürlich irgendwelche seltsamen HighTech-Kuppeln und anderen Schmu konsequent rausgeschmissen.

Ob man so ein Paket zum Download anbieten könnte, weiß ich nicht, da z.B. durch die Herausnahme der HighTech-Farmen die entsprechende BSC-Belohnungskette ja unspielbar wird, und wer weiß welche noch.

Mein Plugins-Ordner wirkt sich schon jetzt dahingehend aus, dass ich nicht tausend Kraftwerke brauche und im Müll ersticke oder mich wundere, warum plötzlich die halbe Karte als stark verschmutzt dargestellt wird.

Auf die Ladezeiten hat's natürlich genau keine Auswirkung, ob nun 800 MB Schrott oder 800 MB ausgewogene Plugins geladen werden. Allerdings könnte ich zunächst eigentlich tatsächlich erst mal alle Hochhäuser und moderneren Sachen wie Sendemasten etc. komplett auslagern, dann dürften's 300-400 MB weniger sein.

@ Spocky: Es steht schon Schwerindustrie, aber die spielt noch eine untergeordnete Rolle. 2007 könnte glatt sein... na, drittes Quartal 06. wenn's gut läuft. :lol:

@ michi: Mitte unten habe ich tatsächlich nach dem Foto noch umgebaut, das hat mir auch nicht gefallen. Also, zumindest einen Tick besser sieht's da jetzt aus. Und es gibt ja noch den Gottmodus in der laufenden Stadt...

@ chimaero: Oh mein Gott, die Farbe! :eek: :lol:

@ frimi: Ich weiß nicht, ich glaube, das Mädel is' am krank am werden, wie man im Rheinland so schön sagt. Die letzten Beiträge, die ich von ihr gelesen habe, gingen teils über mehr als eine Zeile, also etwa so:
wow really awesome pics I like your farms great start for your CJ too good luck thx :D


Es könnte übrigens sein, dass sich der eine oder andere von Euch in der Region wiederfindet, aber das werdet Ihr dann schon sehen...
 
Viel Spass beim Besiedeln !
 
T Wrecks schrieb:
Außerdem spiele ich natürlich mit der mir eigenen Detailveliebtheit, d.h. ich haue eine Menge Kohle für Dinge raus, die vollkommen überflüssig sind, aber gut aussehen.
Jau, jau, die Erweiterung des Bäume-Menüs um einzeln setzbare Kleeblätter und Grashalme in verschieden Längen hat schon was.
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...und das BSC Farming EP, das ich in tagelanger Einzelarbeit entinstallert und entdisneyfiziert habe.
Wie? Keine Bananen- und Tulpen-Felder? Kein Reisfeld neben einem Kornfeld? Nix Mars-taugliches? Ooch menno.
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Dino schrieb:
Außerdem spiele ich natürlich mit der mir eigenen Detailveliebtheit, d.h. ich haue eine Menge Kohle für Dinge raus, die vollkommen überflüssig sind, aber gut aussehen.

Völlig korrekt. Ich steh auch auf große Autobahnkreuze, die man eigentlich nicht braucht, dafür aber toll aussehen
huebscher.gif
 
T Wrecks fängt ne neue Region an mit ausbalancierten Plugins. Das hört sich doch gut an. DA haben sich zwei gefunden, die sich gut verstehen. Jetzt will ich nur ein paar Straßen und Bürgermeisterstauen sehen :D
 
seppl schrieb:
Jau, jau, die Erweiterung des Bäume-Menüs um einzeln setzbare Kleeblätter und Grashalme in verschieden Längen hat schon was.
g045.gif
Ich muss jetzt doch noch mal drauf eingehen, weil mir gerade etwas eingefallen ist. Ihr lacht jetzt vielleicht, aber einzeln setzbare Steine (mittelgroß und klein), Büsche und Blumen habe ich tatsächlich im Bäume-Menü... :ohoh: Hat doch jeder... oder nicht?... ist doch normal... sagt doch was.
 
T Wrecks schrieb:
Ich muss jetzt doch noch mal drauf eingehen, weil mir gerade etwas eingefallen ist. Ihr lacht jetzt vielleicht, aber einzeln setzbare Steine (mittelgroß und klein), Büsche und Blumen habe ich tatsächlich im Bäume-Menü... :ohoh: Hat doch jeder... oder nicht?... ist doch normal... sagt doch was.
Äh ... alsooo ... wie sag ich es nur ... natüüürlich, jeeeder hat so 'was ... wo is' jetzt nur die Telefonnummer von diesem Pyschater ? :lol: ;)
 
Ich hätte da noch 'ne Tüte Kiesel aussem Baumarkt :D ;)
 
na, da schaut man hier nach laannnnnger zeit mal rein, und was seh ich:cool:

dieses Stadtjournal, Twrecks, tolle Einleitung und viel Spass beim Besiedeln.......

=) und es gibt sie wieder (wir diskutieren um jeden Kiesel, oder hieß es brösel ????):lol:

momentmal blumen hab ich ja, aber steine (grummel grummel grummel.......
 
Ich spiele zwar in letzter Zeit nicht mehr so häufig SC, aber ich les' hier trotzdem noch mit. Und ich freue mich wirklich auf dieses Journal, der Anfang ist jedenfalls sehr vielversprechend!
 
Kapitel 1a: Von Fischen und Schiffen

Die Geschichte von Schwummerland
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KAPITEL 1A - VON FISCHEN UND SCHIFFEN
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nuttysharkbwtransp2pb.gif

Das letzte mal, als wir Schwummerland verlassen hatten, lag es noch völlig öd und unbesiedelt da. Sein Namensgeber, die Schwummer, wälzte sich gemächlich durch die fast unberührte Landschaft, ein ganz normaler Fluss: Links ein Ufer, rechts ein Ufer, in der Mitte ziemlich feucht. Nichts Besonderes, aber der Mittelteil bot genau die Lebensbedingungen, die Fische und andere Wassertiere gerne mögen.

Diese Tierchen wiederum waren seit jeher Brot und Einnahmequelle eines Mannes gewesen, der sich als erster für die Schwummer interessierte, wenn auch anfangs nur notgedrungen. Lange Zeit hatte er auf hoher See gefischt und sich dort unter den Fischern einen Namen gemacht: Käpt'n Jack Eaglow. Käpt'n Eaglow war ein Seemann alter Schule, ein Rauhbein und ein guter Kapitän, der immer ein Stückchen weiter rausfuhr als die anderen, immer ein wenig mutiger als die anderen auch Unwettern trotzte und demzufolge bei der Rückkehr in den Hafen auch immer ein wenig mehr Meeresgetier in den Netzen hatte als die anderen.

Doch was die einzelnen Konkurrenten nicht vermochten, das besorgte irgendwann die Masse: Die Gewässer waren überfischt, und nicht einmal Käpt'n Eaglow konnte noch ausreichende Mengen fangen, um sich und seine bezaubernde dänische Frau Gräta, geborene Fiske-Stæbsken, über die Runden zu bringen. Bald standen das kleine Häuschen am Hafen und -was Käpt'n Eaglow viel mehr schmerzte- sein stolzes Schiff, die "Nutty Shark", vor der Pfändung. Jack und Gräta entzogen sich ihren Gläubigern, indem sie Sack und Pack auf dem Schiff verstauten und bei Nacht und Nebel mit ihren treuesten Besatzungsmitgliedern losfuhren, auf der Suche nach freundlicheren Gewässern.

Durch Zufall zwang ein Sturm vor der Schwummerländer Küste die kleine Schiffsbesatzung dazu, in einem nahegelegenen Fluss Zuflucht vor den entfesselten Naturgewalten zu suchen. Als der Sturm abgeklungen war, warfen sie im Fluss die Netze aus, um ihre Vorräte aufzufrischen. Der Fang stellte sich als derart reich heraus, dass sie beschlossen, sich am Ufer der Schwummer (denn um keinen anderen Fluss handelte es sich natürlich) niederzulassen und dort eine neue Existenz aufzubauen. Mit Hilfe von Flößern, die hin und wieder ihr Holz die Schwummer hinabtrieben, ohne sich groß für die Gegend zu interessieren, bauten Jack und Gräta sowie die Besatzung der "Nutty Shark" eine kleine Landestelle und errichteten Hütten. Die Flößer machten nun regelmäßig dort Halt und ließen sich von Eaglow mit frischem Fisch versorgen. Der hatte schnell von See- auf Flussfischer bzw. Flussschiffer umgesattelt, denn der Fang war immer gut, und immerhin hatte er sein Handwerk nicht verlernt: Im Fischen und im Schiffen nahm es so schnell keiner mit Käpt'n Eaglow auf!

Die kleine Siedlung bekam den Namen "Schwummerhaven" und wurde alsbald größer, denn auch das Hinterland war fruchtbar, und eine ständige Siedlung musste auch mit anderer Nahrung als nur Fisch versorgt werden. So siedelten sich alsbald die ersten Bauern an, und diese wiederum wollten ja auch ab und zu etwas kaufen... kurzum, aus der kleinen Landestelle wurde ein Dörfchen und schließlich eine aufstrebende Siedlung. Heute ist Schwummerhaven längst nicht mehr die einzige Siedlung in Schwummerland, aber die älteste. Die folgende Karte zeigt, wie sich von dort aus die Besiedelung halbkreisförmig ins Hinterland ausbreitete:

1aregionskarte0ru.jpg

Längst waren neue Orte entstanden, die auf der folgenden Bezirkskarte zur Veranschaulichung eingefärbt und beschrieben wurden:

1bortskarte2ou.jpg

Im zweiten Teil dieses Kapitels schauen wir uns das heutige Schwummerhaven aus der Nähe an, und in den folgenden Kapiteln werden wir nach und nach die umliegenden Orte abklappern. Für heute aber ist erst einmal wieder Schluss. :hallo:
 
Schöne Geschichte, und auch die Städte haben sich dazu passend entwickelt. Allerdings wirst du mit den Stadtgrößen später Schwierigkeiten haben, obwohl das zu der Geschichte passt. :scream:
 
Die Geschichte ist wirklich wieder mal top, sehr kreativ, und unendlich witzig! :lol: Die "Satelliten-Fotos" sehen ja schonmal sehr vielversprechend aus, da bin ich gespannt auf die Nahaufnahmen. Kompliment auch an das Bild oben in Deinem Posting - wie lange hast Du da drangesessen, um das Schiff freizustellen? %)
 
T Wrecks schrieb:
Es könnte übrigens sein, dass sich der eine oder andere von Euch in der Region wiederfindet, aber das werdet Ihr dann schon sehen...
Gell? Nicht alle Türchen im Adventskalender vorher aufmachen... ;)
 
Ich würde ja jetzt einmal behaupten, dass ein Ries nichts mit einem Riesen zu tun hat. Normalerweise wird so eine fruchtbare Landschaft vulkanischen Ursprungs genannnt, jedenfalls im schwäbischen Raum. Sollte das Ries aber auf einen arabischen Ursprungs des Wortstamms zurückgehen, so könnte auch Paket, Ballen oder Bündel gemeint sein. In dem Fall kann ich mir gut vorstellen, was in diesen Ort zu sehen sein wird. =)
 
Kapitel 1b - Fähren und Felder

Die Geschichte von Schwummerland​

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KAPITEL 1B - FÄHREN UND FELDER
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Zunächst einmal zeigt die folgende Minikarte, dass nach dem Bau der ersten Schwummerbrücke in Unterpertingen auch die Besiedelung des rechten Schwummerufers begonnen wurde.

1c_MinikarteAktuell.jpg

Da es jedoch gerade für die Bewohner der weiter flussaufwärts gelegenen Siedlungen wie Kehr, Südhang und Schwummerhaven selber ein unzumutbarer Umweg gewesen wäre, über diese Brücke zu fahren, wurde in Schwummerhaven, direkt an der alten Uferpromenade, eine Fähre angelegt. Wenn man genau hinschaut, kann man die Fähranleger rechts unten auf der Minikarte in die Schwummer hineinragen sehen.

Stichwort Uferpromenade: Aus der alten Landestelle ist längst eine große Pier geworden, auf der sich die Einheimischen und die neu Angekommenen gerne zum Sehen und Gesehenwerden einfinden. Die alten Wirtschaftsgebäude hinter der Pier, in denen der Fisch früher verarbeitet wurde, waren längst zu ausgewachsenen Fabriken der Eaglow Feinkost GmbH gewordem, die sich in Unterpertingen ansiedelten, weil in Schwummerhaven einfach kein Platz mehr für Industrie war. Einige der Gebäude direkt an der Pier wurden jedoch umgebaut; teils werden von dort aus die moderneren Fischkutter (siehe folgendes Bild) versorgt, teils haben Gastronomie und Andenkenläden unter der Leitung von Gräta Eaglow Einzug gehalten.


Die Anlage von oben: Gerade bringt eine Fähre Pendler vom rechten Schwummerufer zurück. Schön zu erkennen sind die alten Arbeiterhäuschen im Vordergrund, aber natürlich auch die restaurierte Uferpromenade mit der stillgelegten und zum Museumsschiff umfunktionierten "Nutty Shark". Die roten Stände auf der Promenade sind Imbissstände der Firma Eaglow, wo die Passanten leckere Meeresfrüchtesnacks zum Mitnehmen kaufen können, etwa Karpfenkrapfen, glasierter Rollmops am Stiel, ganzer Aal im Schlafrock und die köstlichen Makrelenkaramelmakronen, die bei Alt und Jung beliebt sind.


Wer es etwas gehobener mag, kann sich natürlich auch im Hafenrestaurant internationale Meeresfrüchtespezialitäten schmecken lassen. Eine weithin bekannte Spezialität der russischstämmigen Küchenchefin Nastassja Lendrowa ist der Dorschtsch, die traditionelle russische Fischsuppe. Besonders beliebt ist Frau Lendrowa auch bei den Herren vom Gesundheitsamt, denen sie bei Kontrollen immer ein köstliches Lachsgericht gratis serviert, damit die Beamten ihre Arbeit nicht mit leerem Magen machen müssen. Und wer sagt, dass man Restaurants nicht auch zu Lachs kontrollieren kann?

Zu vorgerückter Stunde kann es dann schon mal passieren, dass einer der Gäste das alte Schwummerländer Hummerlied anstimmt, ein beliebtes Trinklied, mit dem ein noch viel beliebteres Spiel verbunden ist: Das Lied wird immer schneller gesungen, und wer sich zuerst verhaspelt, muss sein Glas auf ex leeren und eine Runde ausgeben. Das wäre alles nicht so schwer, wenn der -eigentlich komplett sinnfreie- Text des Liedes nicht so vertrackt wäre:
Ja, der Hummer aus der Schwummer
reißt den Schlemmer aus dem Schlummer.
Der Schwummerschwimmer weiß schon immer:
Wird der Hungerkummer schlimmer,
ist strammer Hummer aus der Schwummer
immer eine Hammernummer.

Wer das mit einskommafünf Promille bei hoher Geschwindigkeit noch hinbekommt - prost! %)


Auf diesem Bild sehen wir die Fährverbindung noch einmal in der Totalansicht. Am Anleger auf der Innenseite der Flussbiegung haben sich auch ein paar Leute angesiedelt. Zur Orientierung: Nach rechts unten geht es schwummerabwärts nach Unterpertingen.

Der Fähranleger aus der Nähe.

Nördlich vom Fähranleger führt die Straße weiter an der Schwummer entlang...

an einem kleinen Industriegebiet vorbei und als Pappelallee durch die Felder.

Kurz vor dem Ende des Stadtgebiets hat sich eine kleine offene Ortschaft gebildet.

Diese beiden Bauernhöfe leben in perfekter Symbiose: Die Pferde stürzen sich mit Vorliebe auf die heruntergefallenen Äpfel, so dass auf der Apfelplantage kaum Fallobst liegen bleibt. Im Gegenzug lassen die Pferde ihre Äpfel da, so dass die Wiesen immer gut gedüngt sind.

Problematisch wurden in letzter Zeit nur Jugendliche in Skimasken und mit Spielzeugschusswaffen, die zwischen den Apfelkisten auf dem linken Apfelhof herumrennen und, wenn man sie zur Rede stellt, nur irgendetwas von "Counter-Strike" murmeln. Auch haben sie schon mehrmals versucht, den Inspekteur vom Lebensmittelamt, der immer einen weißen Kittel trägt, gewaltsam mitzuschleifen und ihn dabei als "Hossie" bezeichnet, was auch immer das bedeuten soll. Ach, die Jugend... :rolleyes:



Die Landwirtschaft hat im Schwummerland wirklich einen goldenen Boden, und so mancher stattlicher Gutshof, umgeben von Arbeiterhütten, lässt sich bestaunen.

Am anderen Schwummerufer beginnen die Felder direkt hinter dem Ortseingang von Schwummerhaven, wo die beiden Kirchen (links die alte aus der Gründerzeit, rechts eine modernere Kirche) die Hauptstraße flankieren.

Die Energie kommt heute zu großen Teilen aus Windrädern.

Einige Höfe liegen etwas abseits der Hauptstraße...

...während sich andere um kurvenreiche Nebensträßchen gruppieren.

Damit kein wertvoller Ackerboden weggespült wird, wurde der Hang entlang der Küstenstraße teilweise befestigt.

Unten im Bild das ebene Land auf der Innenseite der Flussbiegung, oben die sanften Hänge an der Außenseite.


Mit diesen Landschaftsimpressionen beenden wir unseren kleinen "Rundflug" über Schwummerhaven. Demnächst schauen wir uns dann einige Orte in der Umgebung an.
 
Dieser stramme Hummer is' 'ne Hammernummer :lol: ;)
 
Eine schönere Galerie der "entbarbyfizierten" Bauernhöfe wird man wohl kein zweites Mal finden können. :) Deine Auswahl ist wirklich gelungen, schön vielfältig, aber nie unrealistisch. Mir gefällt auch, wie Du an vielen Stellen die gezackten Ackergrenzen (bei den Diagonalen) mit Bäumen oder Steinmäuerchen versteckt hast, gerade die unregelmäßig geformten Felder bringen viel Flair in die Region.

BTW @Mathe Man: Ein "Ries" ist entweder ein Maß für eine bestimmte Menge Papier, der berühmte Meteoritenkrater in der Schwäbischen Alb (Nördlinger Ries), oder eine regionale Bezeichnung für eine (Flößer-)Rutsche - sagt jedenfalls Wikipedia.
 
Na, na, na - mit "entbarbyfiziert" wäre ich vorsichtig. Aus den BLS-Bauernhofpaketen 1 und 2 habe ich gar nicht sooo viel herausgeschmissen. Dagegen habe ich das CSX-Paket um sicherlich bald die Hälfte erleichtert. Allerdings wird man mit den Kuppelprops von den hydroponischen Feldern sicherlich wunderschöne HighTech-Industrielots basteln können - wäre doch perfekt für eine Biotech-Firma! Nur mitten in den Feldern möchte ich so etwas bitte schön nicht herumstehen haben. :naja:

Die schönsten und besten Bauernhöfe sind aber die von JMyers, den ich überhaupt für einen der besten BATter insgesamt halte. Die JBM Farms 1 und 2 sowie die JBM Small Shops (1, 2 und Restaurants) kann ich allen nur wärmstens ans Herz legen, die Dinger sind wirklich perfekt. :)

EDIT
@ gartenriese: Ich hab's geahnt, dass es jemand merkt. Das äh... ist ein Abstellplatz, jawohl. =)
 
Hmm, habe ich im Eifer des Gefechts wohl mit Deinem "entdisneyfiziert" verwechselt. Man möge es mir nachsehen, ich bin heute drei Stunden lang in den Hängen des Mittelrheintals herumgekraxelt. %) Und ja, die Bauernhöfe von JMyers gehören in der Tat zu den Prachtstücken in Sachen Farm-Set. Wenn ich mir welche installiere, dann zuerst diese.
 
Andreas schrieb:
@Mathe Man: Ein "Ries" ist entweder ein Maß für eine bestimmte Menge Papier, der berühmte Meteoritenkrater in der Schwäbischen Alb (Nördlinger Ries), oder eine regionale Bezeichnung für eine (Flößer-)Rutsche - sagt jedenfalls Wikipedia.
Das sind die Definitionen nach meinem Wörterbuch. Und der arabische Wortstamm hängt direkt mit der Menge Papier zusammen, ist nämlich davon abgeleitet. ;)
 
Die Geschichte von Schwummerland​

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KAPITEL 2 - Schnattingen: Weite Felder, enge Gassen
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Kommen wir zu einem Städtchen, das im Osten an Schwummerhaven anschließt: Schnattingen.

Der Ort wird dominiert von den weiten Agrarflächen, die sich nach Nordosten hin ausdehnen. Im Südwesten wird die Besiedelung allmählich dichter; hier finden sich die Arbeitersiedlungen, die für die Schwummerhavener und vor allem für die Unterpertinger Industrie benötigt wurden.

Beginnen wir unseren Überblick mit einer Rundreise über die Felder:
Gemüse, Obst, Blumen... längst werden nicht mehr nur die absolut lebensontwendigen Feldfrüchte angebaut. Die Agrarorganisation "Green Peas", als bürokratische Erbsenzähler verschrien, leistete alles in allem doch gute Arbeit darin, die Agrarregion umzustrukturieren, als auf dem Getreidemarkt durch Überangebot die Preise fielen und die ersten Höfe kurz vor der Aufgabe standen.

Auf diesen Bildern können wir dann doch noch etwas Getreideanbau erkennen. Auch Hopfen zählt zu den beliebten Anbausorten. Dieser wird nicht zuletzt von der Traditionsbrauerei Radebrecher für das gleichnamige Pils verwendet. Mit zunehmendem Gemüseanbau werden von Einigen auch alternative Gebräue in Angriff genommen, so z.B. das auf Zwiebeln basierende "Zwiebels Alt", das sich bisher aber nicht hat durchsetzen können. Der einzige Ort, an dem man so etwas tatsächlich gerne trinkt, ist ein kleines, weit entfernt gelegenes Provinzkaff namens Dusseldorf, auf das näher einzugehen sich wirklich nicht lohnt.

Mit einer stimmungsvollen Nahaufnahme endet unser Rundflug über die Felder. Mit abgebildet: Windräder, die Hauptenergiequelle in Schnattingen, wie überhaupt in Großteilen der Region. Größere Kraftwerke hätten viel zu viel Energie geliefert und die fruchtbare Gegend durch ihre Verschmutzung unnütz gemacht.

Hier nun die Arbeitersiedlungen - welch ein Kontrast! Eben noch weite Felder, und nun...

Wie man sieht, ist das Freizeitangebot eingeschränkt: Ein kleiner Lebensmittelmarkt an der Ecke, eine Tankstelle, der Wochenmarkt, ein Gemüsestand. Jenseits der vorn rechts abgebildeten, diagonal geführten Hauptstraße haben sich am Waldrand einige wenige etwas wohlhabendere Schnattinger angesiedelt und sind somit den engen, monotonen Reihenhauszeilen entkommen.

Der Bahndamm stellt in etwa die Grenze zwischen Dorf und umgebendem Land dar; die Hauptstraße taucht unter einer Unterführung hindurch und führt dann zwischen Mäuerchen, Waldstreifen und natürlich Feldern hindurch ins Land.
Auf dem rechten Bild sehen wir den weiteren Verlauf des Bahndamms vorbei am einzigen Park in ganz Schnattingen. Am oberen Bildran, hinter einer weiteren Unterführung, erkennt man ein Stück des Friedhofs.

Hier sehen wir den Friedhof noch einmal komplett, von der anderen Seite des Bahndamms aus. Nach oben links hin wird die Besiedelung immer dichter; hier findet sich auch der kleine Bahnhof, von dem aus die Schnattinger zur Arbeit nach Unterpertingen oder Gartenries fahren können.
Im Wendekreis stehen immer ein paar Taxis parat, und um den Weg für Fußgänger abzukürzen, wurden Treppen zur Unterführung angelegt. Die meisten Schnattinger fahren aber mit dem Bus zum Bahnhof; wohlweislich wurde eine Haltestelle extra eingerichtet. Der Autoteilehändler am Fuß der Bahnhofsböschung macht nicht zuletzt wegen des Fahrstils der Taxifahrer ausgezeichnete Geschäfte.
Reisende genießen den Blick vom Bahndamm hinunter in die Hinterhöfe und Gärten der Arbeiterhäuser, die ein wahrhaft malerische Motiv abgeben.

Eine Detailansicht markiert das Ende dieses Kapitels, aber die Geschichte geht natürlich weiter, allerdings an einem anderen Tag. :hallo:
 
Uhhh, cool ich liebe solche kleineren Städte mit Feldern
Die Bauernhöfe sind dir echt genial gelungen:)
 
Um dein bisheriges Werk, T Wrecks, in einem Wort zusammenzufassen:
TRAUMHAFT! :eek:


Nicht nur dass die Texte äußerst gut und humorvoll geschrieben worden sind (man hat da bei Lesen ja fast schon ein Dauergrinsen im Gesicht), auch die liebevoll gestalteten Städte/Dörfer können sich wirklich sehen lassen!

Was da für Liebe zum Detail drinsteckt ... also wirklich phänomenal! Das sieht alles so schick, so gut zusammenpassend, so glaubwürdig aus.

Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht mit dem guten, alten Schwummerland! :)
 
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit den Lobpreisungen, ich wiederhole mich ja doch immer... ;) Die Story ist wie üblich ungemein witzig, und in Sachen Landwirtschaft macht Dir keiner so schnell was vor - das Aufräumen vom BSC-Farm-Set hat sich wirklich gelohnt, die neuen Felder ergänzen sich prima mit denen von Maxis, ohne unrealistisch zu werden. Das Dörfchen sieht ebenfalls sehr realistisch aus, und ich sehe eine ganze Reihe BATs, die ich beim STEX vermutlich übersehen habe, weil sie so unscheinbar sind, aber perfekt in die aktuelle Besiedelung hineinpassen. Mit diesen Bahnunterführungen habe ich ja auch schonmal herumgespielt, die machen aus den langweiligen NAM-Hangpuzzleteilen wirklich eine gelungene Brücke.
 
Das is ja schon richtig krank, also diese Detailverliebtheit - einfach wunderbar :)
 
Nein, die Brücken sind von Buddybud, der hat Lots gebastelt, die man neben die NAM-Puzzleteile ploppen kann, und die Brückenprops ragen dann über die Straße oder was auch immer und "verkleiden" die Puzzleteile. Der Bahnhof könnte von Ill Tonkso sein, der hat glaube ich so ein kleines ländliches Set gebastelt. Ansonsten einfach mal nach "Rail Station" oder so suchen.
 

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