Nein, Elena sollte nicht unsympathisch aber auch nicht sympathisch wirken. Keines von beidem.
Ich wollte einmal einen Charakter, der nicht perfekt ist. Sie hat sich gar nicht so sehr verändert seit der Schwangerschaft, man hat es nur nicht so mitbekommen, weil es dann halt stärker wurde.
Perfekt ist sie sicher nicht - aber das ist ja auch kein Mensch.
Elena ist und war immer sehr verschlossen. Ihren Kummer schaufelt sie in sich hinein und es braucht sehr viel, damit sie mit jemandem reden kann.
Gegen aussen will sie aber perfekt sein. (nach der Schwangerschaft ist ihr aber sogar das relativ egal) Sie will es allen recht machen (zuerst), dann, nach der Schwangerschaft, zieht sie sich stark zurück, es ist doch sowieso egal....
Tief, tief in ihrem Inneren hat sie Magdalena immer geliebt, auch in ihrem Bauch. Aber sie war zu stolz und zu hart, sich das einzugestehen.
Und als sie endlich begriffen hat, dass sie David wirklich mag und auch er sie liebt, fühlte sie sich geborgen, zum ersten Mal. Sie hatte das erste Mal das Gefühl, für jemanden wichtig zu sein. Da hat sie auch begriffen, dass Magdalena ihre Mutter braucht - auch wenn diese 17 ist.
Sie hat das eigentlich schon viel früher gemerkt, aber sie hat es nicht akzeptiert. Sie hat es nicht zu gelassen, so etwas zu denken.
Und das das Ende ein bisschen plötzlich kam (habe mich schon gewundert das das erst jetzt kommt) weiss ich, aber das liegt an der fehlenden Zeit im Moment.
So, ich muss jetzt gehen. Danke für eure Kommis, Leute, und falls ich irgendwann eine FS machen werde (wahrscheinlich) werde ich diejenigen, die es wünschen, natürlich benachrichtigen!