also welche reitart fürs pferd besser ist, kann man so pauschal nicht sagen. was man sagen kann ist, dass beides schlecht fürs pferd ist, wenns falsch geritten wird. ohne rücken durch die gegend schleichende wetsernpferde sind genauso arm dran wie überzäumte dressurpferde. andererseits ist, wenn es richtig geritten wird, auch beides gleich gut fürs pferd.
man muss allerdings die reitweise aufs pferd abstimmen bzw das pferd auf die reitweise. ein schwungvoller warmblüter mit viel hals wird sich beim westernreiten nicht wohlfühlen, ein kompaktes quarter hat es in der klassischen dressur schwer.
wenn es richtig und in der zu ihm passenden reitart geritten wird, fühlt sich jedes pferd wohl und dann wird ihm auch nichts falsches aufgezwungen.
abteilung nennt man das reiten hintereinander, wie es in vielen unterrichtsstunden üblich ist. eigentlich ist es sehr hilfreich, da man, wenn es richtig gemacht wird, lernt, sein pferd auch dann zu kontrollieren, wenn es mit anderen zusammen läuft, und man kann sich zwischendurch auch besser auf den sitz konzentrieren. es gehört aber auch immer zwischendurch wieder freies reiten dazu.
leider werden in schlechten reitschulen abteilungen oft dazu missbraucht, die pferde einfach hintereinander herjuckeln zu lassen. die reiter sitzen eine stunde lang nur auf einem pferd, auf dass sie nicht einwirken können, weil es eh nur das gleiche macht wie das vorderpferd. so soll es nicht sein.
eine reitbeteiligung. hm, also... oft wird einfach das pferd 'reitbeteiligung' genannt. eigentlich kann man aber nur die reitbeteilgung AN einem pferd haben, ich hoffe du verstehst, was ich meine. jedenfalls heißt dass, dass du einem pferdebesitzer eine bestimmte summe bezahlst und dafür sein pferd an bestimmten tagen reiten darfst.
das gegenteil einer reitbeteilgung ist der beritt, hier bezahlt der pferdebesitzer dich, damit du sein pferd reitest und gegebenenfalls korrigierst. so etwas wird aber nur guten, erfahrenen reiter angeboten.
@Fyonidor: sorry, ich wollte das westernreiten in keinster weise schlecht machen. es sollte sich nicht anhören als ob westernpferde nur mit tiefer nase durch die gegend juckeln, ich hab nur versucht es chrissi, die ja noch nicht so viel von pferden versteht, so einfach und verständlich wie möglich zu erklären.

es gibt in jeder reitart schwarze schafe, die ein schlechte licht werfen. seien es viele barockreiter, die ohren pferde total eng machen und falsche aufrichtung und erzwungene versammlung verlangen, englischreiter, die ihre pferde über 2m hohe geländehindernisse jagen oder bei der dressurarbeit stundenlang so stark versammeln, dass die pferde verspannungen kriegen, odr westerreiter, die im stuhlsitz sitzen und ihre pferde mit scharfer kandarre in den sliding stop reißen.

wenn ich ansonsten noch falsches übers westernreiten erzählt hab tuts mir leid, ich bin nunmal eingefleischter dressurreiter und hab nur gesagt was ich gelesen und beobachtet habe...